Es ging also zum dritten mal seit ich hier bin in die Neopren-Anzüge und dann gab es eine kleine Schulung zum Abseilen. Klein Rebecca bekommt langsam Angst. Naja, erstmal muss man ja zum Startpunkt laufen. Bis dahin ist es aber ein strammer 30 Minuten Walk im Neopren-Anzug, der nicht nur mich zum keuchen gebracht hat und gefühlte 1.000.000 Stufen hatte. Unterwegs wurde sogar eine Schoko-Pause eingelegt. Oben angekommen ging es dann mit dem ersten Wasserfall los: abseilen. Ich habe mich natürlich total doof angestellt und so nebenbei, das Wasser war saumäßig kalt.
Naja, beim zweiten Wasserfall hatte ich dann raus, dass sich zurücklehnen wirklich hilfreich ist, es mich nicht umbringt und ich nicht kletter, also meine Füße eine gaaaaanz andere Funktion haben. Es wurde also besser.
Der dritte Wasserfall war dann richtig hoch. Also so wirklich richtig doll hoch. Aber auch das habe ich überlebt. Naja, dank Niko. An einer Stelle musste man sich hängend abseilen, weil da keine Wand mehr war und ich hab mich mal wieder etwas doof angestellt. Aber Niko hat von unten ja gut gesichert.
Ja, da bin ich runter!!
Danach gab es erst einmal Mittag. Sehr leckere belegte Brötchen. Ab hier wäre die kleine Tour losgegangen. Mit dem Wasserfall der jetzt kam, hätte ich nicht anfangen wollen. Vorher waren die Wasserfälle breit und man konnte sich größtenteils im trockenen am Rand abseilen. Hier musste man durch die Wassermassen. Glitschig und das Gewicht vom Wasser, das auf einen eindrückt, ist auch nicht zu unterschätzen. Ich bin an einer Stelle abgerutscht, aber auch der Spanier hat das Sichern echt drauf ;) Die anderen sind an der Stelle aber wohl auch gerutscht. Unten wurden wir dann mit dem Anblick von einem riesen Aal belohnt. Und mit riesig meine ich wirklich riesig. Leider ist auf dem Bild nur der Kopf. Von der Länge hab ich leider kein Foto.
Faszinierend, dass ich da durchgepasst habe...
Der Abseil-Teil war jetzt leider vorbei. Danach ging es zum Springen. Beim ersten Sprung war ich ein Angsthase. Es war eng, man sollte genau eine Stelle direkt neben einer Wand treffen und dafür musste man auch noch weit springen. Ich bin dann von etwas weiter unten gesprungen. Leider hab ich deswegen kein Bild. Danach mussten wir an zwei Stellen lang, bei denen wir uns an einem Seil sichern mussten, da uns empfohlen wurde, hier lieber nicht zu stürzen. Könnte schlimm enden. Danke für die Warnung! War dann aber gar nicht so schlimm. Noch durch ein Loch gequetscht (siehe Foto), noch ein Sprung und dann ging es auch schon wieder über einen sehr glatten Weg (Rebecca: "Ich bin nicht tollpatschig. Das ist die deutsche Gleit-Technik.") zurück zum Autp. Naja, ich bin nicht gestürzt. Bei einem anderen Kletter-Teil kam der Guide extra zu mir um mich zu stützen. Für so tollpatschig hat er mich gehalten.
Es war auf jeden Fall eine klasse Erfahrung, allerdings hatte ich Probleme heute Abend noch zu lernen. Ich bin einfach zu müde. Aber ich hab es dennoch alles geschafft und darf jetzt endlich schlafen :)