Donnerstag, 7. Oktober 2010

Road Trip - Tag 13, 14 & 15

Wir kommen so langsam zum Schluss. Wird aber auch Zeit, da ich viel neues Rund um Auckland zu berichten habe. Hier geht alles langsam zu Ende und das heißt nicht nur Klausuren, sondern auch gaaaaanz viele Ausflüge.

Der dreizehnte Tag begann also mal wieder in Rotorua. Wir sind morgens zum Raften gefahren. Es war zwar ganz lustig, aber ein bisschen mehr Adrenalin hätte nicht geschadet. Wir sind einen 7-Meter Wasserfall runter gefahren, der aber gefühlt nur 2 Meter hoch war. Niko ist noch eine Runde schwimmen gegangen, allerdings freiwillig ;) Ich bin dann doch lieber im Boot geblieben. Mir war die Gefahr zu groß, dass ich da nicht wieder reinkomme.











Danach sind wir zur Tourist Information und haben endlich wieder eine warme Dusche genossen. Das war soooo schön. Dann haben wir uns mit Katha und ihrem Freund zum Mittag essen getroffen, da die beiden zufälligerweise auch in Rotorua waren. Nachmittags sind wir nach Hobbiton (ins Auenland) gefahren. Wir hatten eine Privatführung und ich durfte mal wieder mit einem Lämmchen kuscheln. Allerdings war es diesmal ein brutales Kampf-Lamm. Mehr darf ich leider aus rechtlichen Gründen nicht erzählen und Fotos darf ich auch nicht zeigen. Die gibt es dann zu Hause.

Wir sind dann nach Tauranga gefahren, haben da noch Abendbrot gegessen, wobei wir im Van kochen mussten, da es draußen zu windig war. Auf dem Kocher stand übrigens extra drauf, den nicht in Vans zu benutzen. Passte schon! Es gab Reis mit Soße und Fleisch. Von Michèle und Tobias haben wir dann leider die Nachricht bekommen, dass wir sie nicht wieder treffen, da die beiden auf Grund des Wetters nach Auckland zurück gefahren sind.


Naja, der nächste Tag fing trotzdem sonnig an. Wir sind durch Tauranga gelaufen. Eine schöne Stadt und sie hat sogar einen kleinen Hafen. Wir sind dann noch an den Strand. Das war einfach nur genial. Aber daran gewöhne ich mich ja langsam. Für Niko hieß es dann noch Kiten und leider hat danach der Regen eingesetzt, so dass wir nicht mehr auf den Mount Maunganui klettern konnten. Ich war allerdings auch ziemlich froh, da ich langsam echt erledigt war. Es gab dann Sushi und Burger von Burger Fuel (brauchen wir in Deutschland) zum Mittag. Super Kombi, oder?






Wir sind dann weiter zum Hot Water Beach gefahren, haben uns Abends viel zu viel Nudelsalat gemacht und uns dann über freundliche SMS von den anderen gefreut, die ja wussten das wir kein Radio haben. Sie haben uns nämlich erstmal mitgeteilt, dass ein riesen Strumtief in der Größe Australiens über Neuseeland zieht. Naja, Niko, der ja bekanntlich den Wind liebt (er hat in unserem Reise-Tagebuch ein Smiley hinter das Unwetter gemacht), hat uns und ein anderes deutsches Auto positioniert, dass wir den Sturm eigentlich gar nicht mitbekommen haben, da der Wind frontal kam. Sehr schön! So konnte ich wenigstens schlafen. Die anderen Deutschen haben mich übrgens besonders mit ihrer $1000 Internetrechnung beeindruckt ;)



Der nächste Tag find trotzdem sonnig an. Wir (und damit meine ich Niko) haben uns dann wieder einmal ein Loch am Hot Water Beach gebuddelt und haben dann die Wärme bis Hitze genossen.




Die Frau, die das Bild von uns beiden gemacht hat, hat sich ürbigens nicht näher zu uns getraut, da der Strand sie ja verbrennen könnte. Die hat sich nämlich total erschrocken, als der Strand tatsächlich warm war. Und da sie und ihr Mann anscheinend keine Lust hatten ein Loch zu buddeln, hat sie uns gefragt, ob wir nicht für ein Foto für ihr Urlaubsalbum herhalten wollen. Gut für uns, so haben wir auch eins bekommen.
Und ja, ich habe im Urlaub einen kleinen Bauch bekommen (war aber auch super Essen). Der ist aber schon wieder weg. Jetzt muss nur auch der Rest noch weg ;)

Wir sind dann noch einige kleine Buchten abgefahren, haben versucht den Nudelsalat leer zu machen (Mission Impossible) und haben mittags total müde beschlossen schon nach Hause zu fahren. Zwei Wochen jeden Tag von morgens bis abends unterwegs sein ist ganz schön anstrengend. Wir konnten uns nicht mehr überwinden irgendwo mehr zu machen als den Strand anzugucken. Da haben wir beschlossen, dass wir zu Hause besser aufgehoben sind. Wir sind dann noch Auto putzen gefahren und ich habe endlich das Spiel "Nikos Auto" gewonnen. Mein erster Tagessieg! Nur so zur Info: Nikos Auto ist hier so oft zu sehen, obwohl es nicht besonders toll ist (Sorry!) und wir haben dann einfach mal das Spiel "Hund sitz" von "How I Met Your Mother" abgewandelt. Wer als erstes das Auto sieht muss laut "Nikos Auto" rufen. Ich war am Anfang richtig schlecht.








So, damit bin ich wieder am Anfang, also bei dem "wir sind gerade zu Hause angekommen und müssen jetzt noch mit Andrew in die Bar". Das bedeutet das Ende von nervigen Einzelheiten, die eigentlich gar keiner wissen will ;) Beim nächsten Mal gibt es dann wieder neuere Infos...

Samstag, 2. Oktober 2010

Road Trip - Tag 11 & 12

Am elften Tag hieß es mal wieder früh aufstehen um einen der ersten Sonnenaufgäng weltweit zu genießen. Um 5 Uhr hab ich mich also irgendwie aus dem Bett gequält. Nachdem Niko uns erst mal zum falschen Punkt gelotst hat, haben wir dann einen tollen Platz mit Aussicht in Richtung Osten gefunden. Wir standen in einer kleinen Ausweichbucht am Rande der Straße.



Der Sonnenaufgang war wieder einmal unglaublich. Wir haben da dann auch gleich noch gefrühstückt.




Danach ging es da den Berg hoch zum Leuchturm. Das war ganz schön hoch. Verfluchte Treppen! Oma Rebecca (eigentlich noch die jüngste) ist dann langsam und lautstark hinter den anderen hergekraxelt. Meine erste Tat oben war einen halben Liter Wasser zu trinken ;)






Als nächstes sind wir uns einen Baum angucken gegangen. Nein, ich habe nicht das falsche Wort benutzt. Es war ein besonders großer Baum. Wirklich sehr eindrucksvoll.



Da meine Schuhe langsam wieder trocken wurden und sowas ja keiner möchte, sind wir danach über eine Matschwiese zu einem Wasserfall gelaufen. Tobias hat im Gegensatz zu mir beim ersten Mal nachgedacht (diesmal war es ja auch egal) und ist nicht mitgekommen. Sehr intelligent. Obwohl der Wasserfall schon genial war. Ich hab mich diesesmal auch intelligenter angezogen. Hose hochgekrempelt (okay, nicht so elegant mit einer Strumpfhose drunter, aber wenigstens ist die Hose sauber geblieben), zwei Paar Socken über die Strumpfhose, rein in die Ekel-Schuhe und rauf auf die Wiese. Bis zwei Meter vor dem Zaun auf dem Rückweg war auch alles super. Dann bin ich natürlich in ein tiefes Schlammloch getreten...




Nach dem Umziehen sind wir dann noch einige Buchten anschauen gefahren (die waren soooo schön).







Na, wer findet mich?

Ich war auch in einer Kirche. Die war zwar klein aber sehr schön!




Danach ging es auch schon weiter nach Opotiki (ein Ort mit zwei GROßEN Supermärkten), da ich ein bisschen gedrängelt habe. Ich habe schon seit 3 Tagen mit einer Blasenentzündung zu kämpfen gehabt und wollte endlich meine Cranberries (die sollen dagegen helfen). Ich war so glücklich als ich sie endlich hatte. Es wurde noch eine Runde gekitet und dann sind wir auch schon zu unserem Schlafplatz direkt am Strand gefahren. Zum Abendbrot hatten wir nur Brot und ein wenig Chilli-Reste (das meiste hatten wir mittags). Die haben aber gereicht um mich reinzusetzen, da ich den Teller auf meinem Sitz abgelegt hatte. Naja, kann man ja rauswaschen, hab ich mir gedacht und eine andere Hose angezogen. Die hab ich mir den leider zerrissen (meine Lieblingssommerhose)... und das Dach von meinem Stuhl ist auch noch kaputt gegangen und Niko musste das abbauen. Nicht so wirklich mein Tag!

Am zwölften Tag haben wir uns mal wieder getrennt. Erst gab es allerdings ein super leckeres Frühstück. Für mich uns Michèle allerdings eher zwei. Wir konnten uns nicht zwischen Waffeln und Eiern entscheiden. Die Inhaberin von dem Café, in dem wir gefrühstückt haben, war sehr beeindruckt von den Mengen, die wir gegessen haben und etwas entsetzt als sie festgestellt hat, dass wir uns die Waffeln nicht mit den Männern teilen. Wir sind morgens noch ein Stück zusammen gefahren, im Wald spazieren gegangen und dann sind Niko und ich nach Rotorua, da wir noch zum Raften wollten. Der Wasserstand war vorher zu hoch, deswegen mussten wir eben nochmal dahin.









Auf dem einen Bild sieht man übrigens Nikos faszinierten Blick, wie ich das Essen und danach noch eins schaffen möchte. Ich hab es natürlich geschafft und bin die Treppen aus dem Café zum Auto gerollt. Aber es war schon viel!

Wir haben auf dem Weg mit einem Einheimischen gesprochen und der hat uns einen Hot Water Stream in der Nähe von Rotorua empfohlen in dem man super baden kann. Baden? Wasser? Endlich wieder sauber sein? Sofort hin! Naja, nach langer Suche haben wir dann statt einem Hot Water Stream einen Hot Water Tümpel gefunden und uns gegen das Baden entschieden.

Ich hab mir dann in Rotorua ein Bodyboard für die Südinsel gekauft (endlich hab ich auch eine Beschäftigung im Wasser, wenn Niko mal wieder kitet). Zum Abendbrot gab es dann Pizza und Salat. Wo wir in Rotorua geschlafen haben, kann man sich ja schon fast denken. Ja, wir waren mal wieder auf dem Parkplatz vom Polynesian Spa.

Der zwölfte Tag war leider sehr bilderarm. Tut mir leid!