Wir sind dann zu einem Berg in der Nähe gefahren und wollten da eigentlich wandern. Es zog jedoch gerade ein Sturm auf und die kürzeste Strecke wären 3 Stunden gewesen. Die richtig gute Strecke (am Ende sind Maori-Figuren in Stein gehauen) hätte 8 Stunden hin, da in einer Hütte schlafen und 8 Stunden zurück gebraucht. Wir sind also umgedreht und weitergefahren.
Wir sind dann weiter nach Rangitukia. Da wollten wir an den Strand. Auf dem Weg war allerdings eine riesen große Pfütze. Um uns nicht festzufahren sind wir gewendet. Schade, dass wir uns beim Wenden festgefahren haben... Niko musste also aussteigen und anschieben. Danach bin ich gefahren. Angeblich ziemlich chaotisch (da steht Aussage gegen Aussage). Irgendwann bin dann nicht mehr ich chaotisch gefahren, sondern die Strecke war chaotisch. Lauter Kurven, Kühe mitten auf der Straße und dazu ein 100-Schild. Kuhtreiben gab es dann auch noch. Also, wir haben getrieben. Die Straße führte am Ende aber nicht zum Strand. Sie wäre zwar noch ein Stück weiter gegangen, aber wir wollten uns nicht festfahren. Drei Mal dürft ihr raten, was uns beim Wenden passiert ist. JA! Richtig! Wir haben uns festgefahren. Niko durfte also mal wieder anschieben. Übrigens kurz vorm Festfahren hat Niko wieder das Steuer übernommen. Jetzt wisst ihr also woran das liegt...
In Te Araroa sind wir dann noch einmal in den Supermarkt, da wir natürlich morgens was vergessen haben und außerdem wollte ich dieses Wunder (ein zweiter Supermarkt in nur 50km) nutzen um wieder nach Mückenstichsalbe zu suchen, da ich mittlerweile fast wahnsinnig geworden bin. Hatten sie natürlich nicht. Wir sind dann weiter in die Hicks Bay. Niko wollte mal kurz auf Klo. Ich hab außerhalb des Autos gewartet. Da wurden gerade Kühe an uns vorbei getrieben (diesmal von Leuten, die das beruflich machen ;) ). Eine Kuh legt sich quasi neben mich. Blut läuft ihr aus der Nase. Da ruft mir der eine Typ zu, ob ich nicht mal gaaanz langsam ins Auto gehen möchte. Die Kuh sei gerade ein wenig gestresst und nicht ganz zurechnungsfähig. Ich hatte natürlich die Schlüssel nicht. Da hat er mich erstmal hinter den Zaun geschickt. Ein kleiner Junge lief ganz panisch hinter mir lang. Ich hab ihm gesagt, er soll sich keine Sorgen machen, wir sind ja hinter dem Zaun. Er hat mich nur erstaunt angeschaut und mir mitgeteilt, dass über den Zaun schon Kühe gesprungen sind und Menschen gejagt haben. Sehr beruhigend. Naja, Niko kam dann irgendwann und ich konnte laaaangsam über den Zaun klettern und gaaaanz langsam in das Auto steigen.
Wir wollten dann zu einem "Swimming Hole" und sind einer lustigen Straße gefolgt. Die endete dann plötzlich, da ein Fluss sie gekreuzt hat. Dahinter ging es jedoch weiter. Wir sind dann gewendet um uns nicht festzufahren. Aber diesmal haben wir uns nur fast dabei festgefahren. Wir waren dann wieder an einer Fishing Wharf, die eher zerbrechlich aussah. Mutig haben wir uns aber rauf getraut...
Danach haben wir uns die Reste vom Abend davor gegönnt und sind auf die letzte Straße an der Hicks Bay gefahen (die Strände sind wir davor schon abgefahren). Da sollte man angeblich was ganz tolles sehen. Die Straße endete jedoch vor zwei Grundstücken. Es war aber trotzdem eine ganz schöne Aussicht, auch wenn man das auf dem Bild nicht so gut sieht.
Wir sind dann zum East Cape (dem östlichsten Punkt Neuseelands auf dem auch noch ein berühmter Leuchtturm steht) gefahren und haben auf dem Rückweg Michèle und Tobias getroffen. Wir sind dann auf einen komischen Campingplatz gefahren. Ich hab bei der angegebenen Nummer angerufen und die Frau da wusste anfangs nicht mal von welchem Campingplatz ich spreche. Da stand dann noch ein Schild, dass man es sich schonmal gemütlich machen soll, es kommt irgendwann jemand um zu kassieren. Es kam keiner. Höchstwahrscheinlich lohnt sich das zu dieser Jahreszeit nicht. Es gab dann mal wieder Chilli und einen super Sternenhimmel dazu...